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TI-Anbindung und IT-Sicherheit: Was in der Praxis zusammengehört

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Die Telematikinfrastruktur ist Pflicht – aber sie ersetzt kein Sicherheitskonzept. So bringen Sie TI-Anbindung und IT-Sicherheit sinnvoll zusammen.

Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) ist für Praxen verpflichtend und bildet die Grundlage für Anwendungen wie die elektronische Patientenakte, das E-Rezept und KIM. Ein verbreitetes Missverständnis ist jedoch, dass die TI-Anbindung die Praxis automatisch absichert. Das ist nicht der Fall.

Was die TI leistet – und was nicht

Die TI stellt einen sicheren Kanal für die medizinische Kommunikation bereit. Sie schützt jedoch nicht die übrigen Systeme Ihrer Praxis: das Praxisverwaltungssystem, die Arbeitsplätze, das WLAN oder die Sicherung Ihrer Daten. Für diese Bereiche brauchen Sie ein eigenständiges Sicherheitskonzept.

Sicherheit rund um die TI

  • Saubere Netzwerksegmentierung, damit die TI-Komponenten isoliert betrieben werden
  • Aktueller Endpunktschutz und konsequentes Patch-Management
  • Getestete Backups des Praxisverwaltungssystems
  • Sichere Konfiguration von WLAN und Fernwartung
  • Sensibilisierung des Teams gegen Phishing
Die TI ist ein Baustein – kein Ersatz für ein durchdachtes Sicherheitskonzept der gesamten Praxis-IT.

Empfehlung für Praxen

Betrachten Sie die TI-Anbindung und die IT-Sicherheit Ihrer Praxis als Einheit. Ein spezialisierter Dienstleister stellt sicher, dass beide Bereiche sauber ineinandergreifen – von der Netzwerkplanung über den Datenschutz bis zur Notfallvorsorge. So erfüllen Sie nicht nur die Pflichten, sondern schützen tatsächlich Ihre Patientendaten.

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